Wenn Sie einen Konflikt melden oder den Support kontaktieren, können personenbezogene Daten verarbeitet werden. Datenschutz bedeutet dabei nicht, dass der Vorgang ohne Datenverarbeitung geprüft werden kann. Die Verarbeitung muss vielmehr auf einer Rechtsgrundlage beruhen, einem festgelegten Zweck dienen und auf den dafür erforderlichen Umfang begrenzt werden.
Welche Daten können bei einem Konflikt verarbeitet werden?
Je nach Sachverhalt können insbesondere Konto- und Kontaktdaten, Nutzernamen, die Inserat-ID, Inseratsinhalte, Nachrichten aus der internen Kommunikation sowie Beschwerde-, Melde- und Supportdaten verarbeitet werden. Hinzukommen können technische Daten und Protokolle, die für die Kontosicherheit, Missbrauchsprävention oder Prüfung eines Vorfalls relevant sind.
Wenn Sie selbst Nachweise einreichen, können auch Zahlungsbestätigungen, Versandinformationen, Fotos oder andere Dokumente Bestandteil des Vorgangs werden. Übermitteln Sie deshalb nur Unterlagen, die für die konkrete Anfrage erforderlich sind, und vermeiden Sie unnötige personenbezogene Daten Dritter.
Zu welchen Zwecken werden die Daten verwendet?
Die Daten können zur Bearbeitung Ihrer Anfrage, zur Kommunikation mit Ihnen, zur Zuordnung des betroffenen Kontos oder Inserats, zur Prüfung einer Meldung sowie zur Verhinderung und Aufklärung von Missbrauch oder rechtswidriger Nutzung verarbeitet werden. Eine Verarbeitung kann außerdem erforderlich sein, um den sicheren Betrieb der Plattform zu gewährleisten, gesetzliche Pflichten zu erfüllen oder Rechtsansprüche geltend zu machen, auszuüben oder zu verteidigen.
Die jeweilige Rechtsgrundlage hängt vom Einzelfall ab. In Betracht kommen insbesondere die Durchführung des Nutzungsverhältnisses nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, eine gesetzliche Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, berechtigte Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO oder eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, soweit eine solche gesetzlich erforderlich ist. Eine Einwilligung ist daher nicht bei jeder Verarbeitung oder Weitergabe die allein mögliche Rechtsgrundlage.
Wer kann innerhalb von suchen.expert auf die Daten zugreifen?
Innerhalb der Suchen Technology GmbH erhalten nur diejenigen Abteilungen und Mitarbeiter Zugriff, die ihn zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Dazu können insbesondere Kundenservice und Support, technischer Betrieb, Recht und Compliance sowie die für Sicherheit oder Qualitätssicherung zuständigen Bereiche gehören. Der interne Zugriff erfolgt nach dem Need-to-know-Prinzip und unterliegt Berechtigungs- und Sicherheitsvorgaben.
Support- und Prüfprozesse können im Einzelfall auch eine manuelle Sichtung relevanter Angaben erfordern. Dies bedeutet nicht, dass sämtliche Mitarbeiter allgemeinen Zugriff auf alle Nachrichten, Dokumente oder Kontodaten haben.
Welche Informationen können andere Nutzer oder externe Empfänger erhalten?
Die andere Konfliktpartei sieht die Informationen, die Sie ihr selbst über die Nachrichtenfunktion mitteilen, sowie öffentlich sichtbare Profil- und Inseratsangaben. Ein allgemeiner Zugriff auf nicht öffentliche personenbezogene Daten anderer Nutzer besteht nicht. Soweit im Rahmen einer Beschwerde weitere Informationen verarbeitet oder übermittelt werden müssen, ist dafür eine gesetzliche Rechtsgrundlage erforderlich.
Für den technischen Betrieb können Auftragsverarbeiter eingesetzt werden, beispielsweise Hosting- und Cloudanbieter oder technische Support- und Wartungsdienstleister. Diese Dienstleister verarbeiten Daten im Auftrag und nach Weisung und werden nach Art. 28 DSGVO vertraglich zu Datenschutz und Vertraulichkeit verpflichtet. In bestimmten Fällen können auch eigenständig verantwortliche Empfänger wie Zahlungsdienstleister, Banken, Rechtsanwälte oder andere gesetzlich vorgesehene Stellen beteiligt sein.
Eine Weitergabe kann erfolgen, wenn sie zur Vertragserfüllung erforderlich ist, eine gesetzliche Verpflichtung besteht, ein berechtigtes Interesse vorliegt und keine überwiegenden Interessen der betroffenen Person entgegenstehen oder eine wirksame Einwilligung erteilt wurde. An Behörden oder Gerichte können Daten insbesondere bei einer gesetzlichen Verpflichtung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen übermittelt werden. Bei einem Verdacht auf strafbare Handlungen können relevante Daten nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen an zuständige Behörden weitergegeben werden.
Eine Meldung oder Anfrage führt nicht automatisch zur Offenlegung sämtlicher vorhandener Daten. Welche Daten übermittelt werden dürfen, richtet sich nach dem jeweiligen Zweck, der Rechtsgrundlage und den gesetzlichen Anforderungen.
Wie lange werden die Daten gespeichert?
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Bei einem Konflikt können dazu die Bearbeitung der Meldung, notwendige Anschlussfragen, Maßnahmen zur Sicherheit oder Missbrauchsaufklärung sowie die Abwicklung des Nutzungsverhältnisses gehören.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder die Sicherung von Nachweisen für die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen können eine längere Speicherung erforderlich machen. Daten in Backups werden gegebenenfalls erst im Rahmen der regulären Löschzyklen entfernt und bis dahin für eine weitere Verwendung gesperrt. Nach Wegfall der maßgeblichen Zwecke und Fristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert.
Die Verarbeitung und Speicherung erfolgt nach der Datenschutzerklärung überwiegend elektronisch und auf Servern innerhalb der EU beziehungsweise des EWR. Weitere Einzelheiten und mögliche besondere Aufbewahrungsfristen sind in der Datenschutzerklärung beschrieben.
Welche Datenschutzrechte haben Sie?
Nach Maßgabe der DSGVO können Sie insbesondere Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie die Berichtigung unrichtiger oder die Vervollständigung unvollständiger Daten verlangen. Unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen können außerdem Rechte auf Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch bestehen. Eine erteilte Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Diese Rechte gelten nicht uneingeschränkt. Einer sofortigen Löschung können beispielsweise gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die Erforderlichkeit der Daten für die Vertragserfüllung oder Systemsicherheit sowie die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen entgegenstehen. Auch Rechte und Freiheiten anderer Personen können bei der Auskunft oder Herausgabe von Kopien zu berücksichtigen sein. Inhalte, die andere Personen bereits außerhalb der Plattform kopiert oder gespeichert haben, lassen sich möglicherweise nicht vollständig entfernen.
Nicht alle Daten können unmittelbar im Profil eingesehen, geändert oder gelöscht werden. Für weitergehende Auskunfts-, Berichtigungs- oder Löschanfragen können Sie die vorgesehenen Datenschutz-Kontaktwege nutzen.
Wie werden die Daten technisch geschützt?
suchen.expert setzt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ein. Dazu gehören unter anderem TLS-/HTTPS-Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkungen, Rollen- und Berechtigungskonzepte, sichere Authentifizierungsverfahren, Protokollierung von Zugriffsereignissen sowie regelmäßige Software- und Sicherheitsupdates.
Diese Maßnahmen dienen dazu, Risiken wie unbefugten Zugriff, Verlust, Veränderung oder Zerstörung zu verringern. Ein absoluter Schutz kann jedoch nicht garantiert werden. Datenübertragungen über das Internet und insbesondere die Kommunikation per E-Mail können trotz Sicherheitsmaßnahmen technische Sicherheitslücken aufweisen.
Schützen Sie deshalb auch selbst Ihr Konto. Halten Sie Ihre Zugangsdaten geheim und übermitteln Sie dem Support niemals Passwörter oder Bestätigungscodes. Veröffentlichen Sie private Nachrichten oder Konfliktunterlagen nicht in öffentlich sichtbaren Bereichen.
Wie können Sie eine Datenschutzanfrage stellen oder sich beschweren?
Datenschutzrechtliche Anliegen können Sie über das Kontaktformular, per Post an die in der Datenschutzerklärung genannte Anschrift oder per E-Mail an datenschutz@suchen.technology richten. Zur Verhinderung unberechtigter Anfragen kann suchen.expert zusätzliche Angaben zur Bestätigung Ihrer Identität verlangen. Datenschutzanfragen werden grundsätzlich unverzüglich und spätestens innerhalb eines Monats beantwortet. Bei komplexen oder zahlreichen Anfragen kann diese Frist nach den gesetzlichen Voraussetzungen um weitere zwei Monate verlängert werden. Über die Verlängerung und ihre Gründe werden Sie innerhalb des ersten Monats informiert.
Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihre personenbezogenen Daten entgegen der DSGVO verarbeitet werden, können Sie sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Möglich ist insbesondere eine Beschwerde bei der Behörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Die für die Suchen Technology GmbH zuständige Behörde und ihre Kontaktdaten sind in der Datenschutzerklärung aufgeführt.