Authentifizierung und Autorisierung unterscheiden
Bei der Authentifizierung wird geprüft, ob die für einen Anmeldeweg erforderlichen Nachweise vorliegen, beispielsweise die richtige Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort oder eine erfolgreiche Anmeldung über Google.
Die Autorisierung erfolgt anschließend. Sie bestimmt, auf welche Kontodaten und Funktionen ein angemeldetes Konto zugreifen darf. Dabei können unter anderem Kontotyp, Kontostatus, verfügbare Funktionen, Unternehmensberechtigungen und mögliche Einschränkungen berücksichtigt werden.
Eine erfolgreiche Anmeldung bedeutet daher nicht automatisch, dass jede Funktion verfügbar ist. Ebenso ist sie kein umfassender Identitätsnachweis und keine Garantie dafür, dass ausschließlich die tatsächlich berechtigte Person die Zugangsdaten verwendet.
Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort
Wenn Ihr Konto mit E-Mail-Adresse und Passwort eingerichtet wurde, geben Sie diese Daten ausschließlich auf der offiziellen Anmeldeseite von suchen.expert ein. Das Passwort sollte lang, einzigartig und nur für dieses Konto verwendet werden.
Wird das Passwort nicht mehr akzeptiert oder haben Sie es vergessen, verwenden Sie die offizielle Funktion „Passwort vergessen“. Die vollständige Anleitung finden Sie unter Wie setze ich mein Passwort zurück?. Geben Sie das Passwort nicht mehrfach in kurzer Folge ein, wenn Sie nicht sicher sind, ob es korrekt ist. Wiederholte Fehlversuche können eine Sicherheitsprüfung oder vorübergehende Einschränkung auslösen.
Anmeldung mit Google bei einem persönlichen Konto
Bei einem persönlichen Konto kann die Anmeldung mit Google zugleich die Registrierung und Aktivierung übernehmen. Verwenden Sie bei jeder späteren Anmeldung dasselbe Google-Konto wie beim ersten Vorgang.
Geben Sie Ihr Google-Passwort ausschließlich auf einer offiziellen Google-Seite oder in der offiziellen Google-App ein. Prüfen Sie vor der Eingabe die Internetadresse und bestätigen Sie nur Anmelde- oder Freigabeanfragen, die Sie selbst ausgelöst haben.
Ein über Google eingerichtetes persönliches Konto besitzt möglicherweise kein separat verwendetes suchen.expert-Passwort. Das Zurücksetzen eines suchen.expert-Passworts ist dann nicht zwingend der passende Wiederherstellungsweg.
Die Abmeldung bei suchen.expert meldet Sie nicht automatisch aus Ihrem Google-Konto ab. Umgekehrt beendet eine Abmeldung bei Google nicht zwingend eine bereits bestehende Sitzung auf suchen.expert.
Facebook und Apple sind derzeit keine zugesagten Anmeldewege
Anmeldungen über Facebook oder Apple sind derzeit nur geplant. Ihre Verfügbarkeit und ein bestimmter Einführungstermin werden nicht zugesagt.
Verlassen Sie sich bei der Registrierung oder Wiederherstellung eines bestehenden Kontos daher nur auf die Anmeldewege, die Ihnen aktuell auf suchen.expert angezeigt werden. Folgen Sie keiner Nachricht, die eine angeblich bereits verfügbare Facebook- oder Apple-Anmeldung über einen externen Link anbietet.
Besonderheiten beim Firmenkonto
Für ein Firmenkonto gilt die gesonderte Firmenregistrierung. Die Google-Anmeldung für ein persönliches Konto ersetzt nicht den Zugang zu einem Firmenkonto.
Bei gewerblichen Konten dürfen nur entsprechend berechtigte Personen auf das Konto zugreifen. Unternehmen sollten intern festlegen, wer für Zugangsdaten, das zugehörige E-Mail-Postfach und Supportanfragen verantwortlich ist.
Wenn eine berechtigte Person das Unternehmen verlässt oder ihre Zuständigkeit endet, sollten Zugang, Passwort, aktive Sitzungen und Wiederherstellungsdaten überprüft werden. Übermitteln Sie Zugangsdaten nicht offen per E-Mail oder Chat.
Änderungen an Unternehmens-, Vertretungs- oder Kontoinhaberdaten können eine zusätzliche Prüfung erfordern. Reichen Sie Unternehmens- oder Identitätsnachweise nur ein, wenn sie konkret angefordert werden und ein geeigneter Übermittlungsweg genannt wird.
Internetadresse und HTTPS-Verbindung prüfen
Rufen Sie suchen.expert nach Möglichkeit direkt über die bekannte Adresse auf. Prüfen Sie, ob die Adresszeile tatsächlich https://suchen.expert beziehungsweise eine dazugehörige Unterseite anzeigt.
Eine HTTPS-Verbindung verschlüsselt die Übertragung zwischen Browser und Website. Sie beweist allein jedoch nicht, dass jede geöffnete Seite vertrauenswürdig ist. Betrüger können ebenfalls ähnlich aussehende Domains mit HTTPS verwenden.
Achten Sie deshalb besonders auf:
- zusätzliche oder vertauschte Buchstaben im Domainnamen,
- ungewöhnliche Zusätze vor oder nach „suchen.expert“,
- verkürzte oder verschleierte Links,
- unerwartete Weiterleitungen,
- Browser- oder Zertifikatswarnungen.
Umgehen Sie keine Zertifikats- oder Sicherheitswarnung. Öffnen Sie suchen.expert bei Zweifeln manuell in einem neuen Browserfenster.
Weiterleitungen zu einem Anmeldedienst kontrollieren
Eine Anmeldung mit Google kann zu einer Google-Seite oder in die Google-App führen. Prüfen Sie auch dort die Domain und den Zusammenhang des Vorgangs.
Brechen Sie den Vorgang ab, wenn eine unerwartete Seite nach dem Google-Passwort, einem Bestätigungscode oder ungewöhnlichen Berechtigungen fragt. Starten Sie die Anmeldung anschließend erneut direkt über suchen.expert.
Eine unerwartete Aufforderung zur erneuten Autorisierung sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie das Logo von Google oder suchen.expert zeigt.
Sicherheitsprüfungen durch Cloudflare
suchen.expert kann technische Sicherheitsdienste wie Cloudflare einsetzen. Je nach Verbindung, Browser, Netzwerk oder erkanntem Risiko kann eine zusätzliche Prüfung angezeigt werden.
Eine solche Prüfung kann beispielsweise erforderlich sein, um automatisierte Zugriffe oder ungewöhnlichen Datenverkehr einzugrenzen. Sie erscheint nicht zwingend bei jeder Anmeldung und bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Konto kompromittiert oder gesperrt wurde.
Eine CAPTCHA- oder Browserprüfung kann Teil dieses Ablaufs sein, sofern sie tatsächlich angezeigt wird. Versuchen Sie nicht, eine solche Prüfung mit Skripten, externen Lösungsdiensten oder anderen Umgehungsmethoden zu überwinden.
Wiederholt sich die Prüfung, kontrollieren Sie:
- ob JavaScript und erforderliche Cookies für suchen.expert blockiert werden,
- ob Browser oder Betriebssystem aktuell sind,
- ob eine Erweiterung die Seite verändert,
- ob VPN, Proxy oder Unternehmensnetzwerk den Datenverkehr beeinflussen,
- ob Datum und Uhrzeit des Geräts korrekt eingestellt sind.
Aktivierungs- und Wiederherstellungslinks schützen
Je nach Registrierungs- oder Wiederherstellungsverfahren kann suchen.expert einen Aktivierungs- oder Zurücksetzungslink versenden. Ein solcher Link kann zeitlich begrenzt, nur einmal nutzbar oder nach einer neuen Anforderung ersetzt worden sein. Maßgeblich sind die Hinweise, die beim konkreten Vorgang angezeigt werden.
Verwenden Sie bei mehreren Nachrichten ausschließlich den neuesten erwarteten Link. Leiten Sie ihn nicht weiter und fügen Sie ihn nicht in fremde Prüfseiten ein. Ein vollständiger Aktivierungs- oder Wiederherstellungslink kann sicherheitsrelevante Informationen enthalten.
Nicht jede Sicherheitsnachricht und nicht jeder Link ist zwangsläufig echt. Prüfen Sie vor dem Öffnen Absender, Domain, Anlass und Linkziel. Wenn Sie den Vorgang nicht selbst begonnen haben, klicken Sie nicht auf den Link.
Sitzungen und Cookies
Nach einer erfolgreichen Anmeldung kann der Browser Sitzungsinformationen in Cookies oder vergleichbaren technischen Speichern verwalten. Dadurch müssen Sie sich nicht bei jedem Seitenwechsel erneut anmelden.
Das bloße Schließen einer Registerkarte beendet eine Sitzung nicht immer. Nutzen Sie auf gemeinsam verwendeten Geräten die angebotene Abmeldefunktion und schließen Sie danach den Browser. Speichern Sie dort kein Passwort.
Eine Abmeldung im aktuellen Browser beendet nicht zwingend Sitzungen auf anderen Geräten. Wenn eine Funktion zum Anzeigen oder Beenden weiterer Sitzungen angeboten wird, können Sie unbekannte oder nicht mehr benötigte Sitzungen dort schließen. Eine solche Funktion sollte jedoch nicht vorausgesetzt werden, wenn sie im Konto nicht angezeigt wird.
Das Löschen der Websitedaten für suchen.expert kann eine lokale Sitzung in diesem Browser beenden und lokale Einstellungen entfernen. Es ersetzt keine bestätigte Abmeldung auf anderen Geräten.
Gemeinsam verwendete und öffentliche Geräte
Melden Sie sich möglichst nur auf vertrauenswürdigen Geräten an. Wenn Sie ausnahmsweise ein fremdes oder öffentliches Gerät verwenden:
- lassen Sie Passwort und E-Mail-Adresse nicht speichern,
- verwenden Sie keine Funktion zur dauerhaften Anmeldung,
- melden Sie sich nach Abschluss vollständig ab,
- schließen Sie alle verwendeten Browserfenster,
- entfernen Sie gespeicherte Zugangsdaten, wenn Sie dazu berechtigt sind.
Auf einem fremden Gerät können Sie nicht zuverlässig beurteilen, welche Software installiert ist oder ob Eingaben protokolliert werden. Wenn Sie dort ein Passwort eingegeben haben und Zweifel an der Sicherheit bestehen, ändern Sie es anschließend von einem vertrauenswürdigen Gerät aus.
Das E-Mail-Konto absichern
Die Sicherheit der Anmeldung hängt auch vom zugehörigen E-Mail-Konto ab. Darüber können Aktivierungs-, Wiederherstellungs- und Sicherheitshinweise empfangen werden.
Verwenden Sie für das E-Mail-Konto ein anderes, einzigartiges Passwort. Aktivieren Sie dort eine Mehrfaktor-Authentisierung oder einen Passkey, wenn der Anbieter dies ermöglicht. Prüfen Sie außerdem aktive Sitzungen, Wiederherstellungsdaten, Weiterleitungen, Filter und verbundene Anwendungen.
Autorisierung einzelner Funktionen
Nach der Anmeldung prüft das System, welche Funktionen für das Konto verfügbar sind. Ein persönliches und ein gewerbliches Konto können unterschiedliche Funktionen und Anforderungen haben.
Auch folgende Umstände können den Zugriff auf einzelne Bereiche beeinflussen:
- eine noch nicht abgeschlossene Aktivierung,
- eine Sicherheitsprüfung,
- eine vorübergehende technische Störung,
- eine Einschränkung aufgrund eines Missbrauchsverdachts,
- eine Moderationsentscheidung,
- eine gesetzliche oder behördliche Vorgabe,
- fehlende oder noch zu prüfende Unternehmensangaben.
Eine erfolgreiche Authentifizierung hebt solche Einschränkungen nicht automatisch auf. Erstellen Sie kein Ersatzkonto, um eine Beschränkung zu umgehen.
Schutzmaßnahmen bieten keine absolute Garantie
Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen können Risiken verringern, aber keinen vollständigen Schutz vor jeder Form des Missbrauchs gewährleisten. Phishing, Schadsoftware, kompromittierte E-Mail-Konten, gemeinsam verwendete Passwörter und ungeschützte Geräte können auch eine technisch korrekt eingerichtete Anmeldung gefährden.
Verlassen Sie sich deshalb nicht allein auf die Anmeldeseite. Schützen Sie Passwort, E-Mail-Konto, Google-Konto, Endgeräte und aktive Sitzungen gemeinsam.
Informationen zur Verarbeitung von Konto-, Anmelde- und Sicherheitsdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung. Der Support benötigt keine Passwörter oder Codes
Der Support muss Ihr Passwort nicht kennen, um ein Anmeldeproblem oder einen Sicherheitsvorfall zu prüfen. Senden Sie niemals:
- Ihr suchen.expert- oder Google-Passwort,
- PIN, TAN oder Kartenprüfnummern,
- einmalige Bestätigungscodes,
- vollständige Aktivierungs- oder Zurücksetzungslinks,
- das Master-Passwort eines Passwortmanagers,
- unaufgeforderte Ausweis- oder Zahlungsunterlagen.
Eine seriöse Supportanfrage kann anhand von Kontotyp, registrierter E-Mail-Adresse, Fehlermeldung, Zeitpunkt und beobachteten Änderungen bearbeitet werden. Verwenden Sie ausschließlich das offizielle Kontaktformular. Phishing und gefälschte Anmeldeseiten erkennen
Gefälschte Nachrichten behaupten häufig, das Konto werde sofort gesperrt oder müsse dringend bestätigt werden. Sie führen auf nachgeahmte Anmeldeseiten, die Passwörter und Codes abfangen sollen.
Öffnen Sie die Plattform bei einer unerwarteten Nachricht manuell. Geben Sie keine Zugangsdaten ein, nur weil eine Nachricht Zeitdruck erzeugt oder ein bekanntes Logo zeigt.
Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff
Handeln Sie möglichst von einem vertrauenswürdigen Gerät aus:
1. Sichern Sie zuerst das verbundene E-Mail- oder Google-Konto.
2. Ändern Sie ein separat verwendetes suchen.expert-Passwort über die offizielle Funktion.
3. Ersetzen Sie dasselbe Passwort auch bei allen anderen betroffenen Diensten.
4. Beenden Sie unbekannte Sitzungen, sofern eine entsprechende Funktion angeboten wird.
5. Prüfen Sie Profilangaben, Inserate, Nachrichten und weitere sichtbare Kontoaktivitäten.
6. Bewahren Sie relevante E-Mails, Warnungen und Zeitangaben als Nachweis auf.
Senden Sie dem Support eine sachliche Beschreibung, den Kontotyp, die registrierte E-Mail-Adresse und den ungefähren Zeitpunkt der Auffälligkeit. Übermitteln Sie keine Passwörter, vollständigen Sicherheitslinks oder Bestätigungscodes.