+ Ein Inserat aufgeben
+ Ein Inserat aufgeben
Länge und Einzigartigkeit sind entscheidend
Verwenden Sie für suchen.expert ein langes Passwort, das Sie bei keinem anderen Dienst einsetzen. Die Länge und Einzigartigkeit schützen besser als ein kurzes Passwort, das nur durch vorhersehbare Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen kompliziert wirkt.
Wenn die Eingabemaske es zulässt, wählen Sie möglichst mindestens 15 Zeichen. Ein Passwort darf länger sein, solange die angezeigten technischen Anforderungen eingehalten werden. Weitere Hinweise finden Sie in den Empfehlungen des BSI zur Kontosicherheit.
Ein gut merkbares Passwort erstellen
Wenn Sie das Passwort selbst bilden, eignet sich eine lange Passwortphrase aus mehreren zufällig gewählten, nicht zusammenhängenden Wörtern. Verwenden Sie keine bekannte Redewendung, kein Zitat, keinen Liedtext und keinen leicht erratbaren Satz.
Zahlen und Sonderzeichen können ein Passwort zusätzlich stärken, wenn sie nicht nach einem vorhersehbaren Muster verwendet werden. Das bloße Ersetzen von „a“ durch „@“, das Anhängen einer Jahreszahl oder eines Ausrufezeichens macht ein bekanntes Wort nicht sicher.
Persönliche und leicht erratbare Angaben vermeiden
Verwenden Sie keine Informationen, die andere Personen kennen oder öffentlich herausfinden können. Dazu gehören insbesondere:
- Vor- und Nachname,
- Profilname oder E-Mail-Adresse,
- Geburtsdatum oder Jahreszahlen,
- Namen von Angehörigen oder Haustieren,
- Anschrift, Telefonnummer oder Kennzeichen,
- Unternehmensname oder Produktname,
- Begriffe wie „suchen“, „Passwort“ oder „Login“,
- einfache Folgen wie „123456“, „abcdef“ oder Tastaturmuster.
Vermeiden Sie außerdem häufig verwendete Passwörter und Varianten, bei denen lediglich eine Zahl oder ein Sonderzeichen ergänzt wird.
Für jedes Konto ein eigenes Passwort verwenden
Das Passwort für suchen.expert darf nicht mit dem Passwort Ihres E-Mail-Kontos, Google-Kontos, Onlinebankings oder eines anderen Dienstes identisch sein. Wird ein anderer Dienst kompromittiert, probieren Angreifer erbeutete Zugangsdaten häufig auch bei weiteren Plattformen aus.
Wenn Sie dasselbe Passwort bereits mehrfach verwendet haben, ersetzen Sie es bei jedem betroffenen Dienst durch ein jeweils eigenes Passwort. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto, weil darüber häufig Wiederherstellungsnachrichten empfangen werden.
Einen Passwortmanager verwenden
Ein seriöser und aktuell gehaltener Passwortmanager kann lange, zufällige und einzigartige Passwörter erzeugen und verschlüsselt speichern. Dadurch müssen Sie sich nicht für jeden Dienst ein eigenes Passwort merken.
Schützen Sie den Passwortmanager mit einer langen, nur dort verwendeten Master-Passphrase. Aktivieren Sie eine zusätzliche Authentisierung, wenn der Passwortmanager sie anbietet, und bewahren Sie Wiederherstellungsinformationen sicher und getrennt auf.
Speichern Sie Passwörter nicht unverschlüsselt in Notizen, Tabellen, E-Mails oder Chatnachrichten. Verwenden Sie die automatische Ausfüllfunktion nur auf vertrauenswürdigen Geräten und prüfen Sie vor der Anmeldung die Internetadresse.
Passwort nicht routinemäßig ändern
Ein starkes und nur einmal verwendetes Passwort muss nicht allein wegen eines festen Kalendertermins regelmäßig geändert werden. Häufige erzwungene Wechsel führen oft zu leicht vorhersehbaren Varianten wie einer hochgezählten Zahl.
Ändern Sie das Passwort dagegen unverzüglich, wenn:
- Sie einen unbefugten Zugriff vermuten,
- das Passwort versehentlich offengelegt wurde,
- ein verwendetes Gerät verloren ging oder kompromittiert sein könnte,
- ein Passwortmanager oder Browser eine bekannte Datenpanne meldet,
- Sie dasselbe Passwort bei einem anderen betroffenen Dienst verwendet haben,
- suchen.expert Sie innerhalb des offiziellen Kontobereichs aus einem konkreten Sicherheitsgrund zu einer Änderung auffordert.
Verwenden Sie nach einem Wechsel keine geringfügig veränderte Fassung des alten Passworts.
Hinweise auf Datenlecks sicher prüfen
Moderne Browser und Passwortmanager können darauf hinweisen, dass gespeicherte Zugangsdaten in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Auch seriöse Benachrichtigungsdienste können anhand einer E-Mail-Adresse über bekannte Vorfälle informieren.
Geben Sie Ihr tatsächliches Passwort niemals auf einer fremden Website ein, die angeblich dessen Sicherheit oder Beteiligung an einem Datenleck prüft. Ein Passwortstärketest außerhalb des offiziellen Eingabeformulars kann das Passwort selbst offenlegen. Wenn Zweifel bestehen, ändern Sie es direkt über suchen.expert und verwenden Sie eine vollständig neue Zeichenfolge.
Zusätzliche Schutzfunktionen nutzen
Falls suchen.expert künftig eine Mehrfaktor-Authentisierung oder Passkeys anbietet, können Sie diese als zusätzlichen Schutz aktivieren. Diese Empfehlung bedeutet nicht, dass solche Funktionen derzeit für jedes Konto verfügbar sind.
Nutzen Sie Mehrfaktor-Authentisierung schon jetzt für das zugehörige E-Mail-Konto, Ihr Google-Konto und den Passwortmanager, sofern der jeweilige Anbieter sie unterstützt. Passkeys können Passwörter teilweise ersetzen und Phishing erschweren. Schützen Sie dennoch das Gerät und das Konto, in denen der Passkey gespeichert ist.
Bewahren Sie Wiederherstellungscodes sicher auf. Senden Sie sie nicht per Nachricht und speichern Sie sie nicht ungeschützt zusammen mit dem Passwort.
Passwort, Links und Codes niemals weitergeben
Teilen Sie Ihr Passwort weder mit anderen Nutzern noch mit Personen, die sich als Support ausgeben. Der Support benötigt Ihr Passwort nicht. Geben Sie auch keine Aktivierungs- oder Zurücksetzungslinks, PIN, TAN oder einmaligen Bestätigungscodes weiter.
Geben Sie das Passwort nur auf der offiziellen Website und im dafür vorgesehenen Anmelde- oder Änderungsformular ein. Öffnen Sie suchen.expert bei Zweifeln manuell im Browser, statt einem unerwarteten Link aus einer Nachricht zu folgen.
Veröffentlichen Sie Passwörter und Wiederherstellungsdaten niemals in Ihrem Profil, einem Inserat oder einem Screenshot.
Anmeldung mit Google
Wenn Ihr persönliches Konto über Google registriert und aktiviert wurde, verwenden Sie möglicherweise kein separates suchen.expert-Passwort. Schützen Sie in diesem Fall das zugehörige Google-Konto mit einem einzigartigen Passwort und einer zusätzlichen Authentisierung.
Ändern Sie das Google-Passwort ausschließlich über die offiziellen Seiten oder die offizielle App von Google. suchen.expert benötigt weder Ihr Google-Passwort noch einen Google-Bestätigungscode.
Zugangsdaten bei einem Firmenkonto schützen
Bei einem Firmenkonto dürfen Zugangsdaten nur von entsprechend berechtigten Personen verwendet werden. Versenden Sie ein gemeinsames Passwort nicht offen innerhalb des Unternehmens und geben Sie es nicht an ehemalige Beschäftigte oder externe Personen weiter.
Ändert sich der berechtigte Personenkreis, prüfen Sie die Zugänge und ändern Sie das Passwort, wenn eine bisher berechtigte Person es nicht mehr verwenden darf. Verwenden Sie dafür ein vertrauenswürdiges Gerät und informieren Sie bei einem Verdacht auf Missbrauch den Support.
Bei Verdacht auf einen unbefugten Zugriff
Handeln Sie von einem vertrauenswürdigen Gerät aus:
1. Sichern Sie zuerst das verbundene E-Mail- oder Google-Konto.
2. Ändern Sie das suchen.expert-Passwort über die offizielle Funktion.
3. Ersetzen Sie ein wiederverwendetes Passwort auch bei allen anderen betroffenen Diensten.
4. Beenden Sie unbekannte oder nicht mehr benötigte Sitzungen, sofern eine entsprechende Funktion angeboten wird.
5. Prüfen Sie Profilangaben, Inserate und Nachrichten auf unbefugte Änderungen.
6. Informieren Sie suchen.expert über das Kontaktformular.
Wenn Sie das bisherige Passwort nicht mehr kennen, verwenden Sie die Anleitung Wie setze ich mein Passwort zurück?.
Nennen Sie dem Support den Kontotyp, die registrierte E-Mail-Adresse, den ungefähren Zeitpunkt der verdächtigen Aktivität und die festgestellten Änderungen. Senden Sie kein Passwort, keinen vollständigen Wiederherstellungslink und keine Sicherheitscodes. Weitere Informationen zum Umgang mit Konto- und Sicherheitsdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung.



loader