+ Ein Inserat aufgeben
+ Ein Inserat aufgeben
Warum eine Sicherheitsprüfung sinnvoll ist
Ein Passwort kann lang und schwer zu erraten sein und dennoch ein Risiko darstellen, wenn es auch bei einem anderen Dienst verwendet wurde oder in einem bekannten Datenleck aufgetaucht ist. Angreifer probieren veröffentlichte Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort häufig automatisiert bei weiteren Diensten aus.
Eine Sicherheitsprüfung soll deshalb nicht nur beurteilen, ob ein Passwort „kompliziert“ aussieht. Entscheidend sind vor allem:
- ausreichende Länge,
- ausschließliche Verwendung für suchen.expert,
- keine leicht erratbaren persönlichen Angaben oder bekannten Muster,
- keine Wiederverwendung früherer oder anderweitig eingesetzter Passwörter,
- Beachtung seriöser Warnungen vor kompromittierten Zugangsdaten.
Eine Prüfung kann das Risiko verringern, bietet aber keine Garantie gegen Phishing, Schadsoftware, den Verlust eines Geräts oder einen Angriff auf das zugehörige E-Mail-Konto.
Länge und Einzigartigkeit prüfen
Kontrollieren Sie, ob das Passwort lang genug ist und nur für suchen.expert verwendet wird. Ein langes Passwort oder eine lange Passwortphrase ist in der Regel stärker als ein kurzes Passwort, das lediglich viele vorhersehbare Sonderzeichen enthält.
Prüfen Sie insbesondere:
- Wird das Passwort auch für das E-Mail-Konto, einen Shop, ein soziales Netzwerk oder einen anderen Dienst verwendet?
- Enthält es Namen, Geburtsdaten, Profilnamen, Unternehmensangaben oder andere öffentlich auffindbare Informationen?
- Besteht es aus einem bekannten Wort, einer Zahlenfolge oder einem Tastaturmuster?
- Ist es nur eine geringfügig veränderte Version eines früheren Passworts?
- Könnte eine andere Person es aufgrund gemeinsamer Kenntnisse leicht erraten?
Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten, ersetzen Sie das Passwort durch ein langes und vollständig neues Passwort. Hinweise zur Erstellung finden Sie unter Wie erstelle ich ein sicheres Passwort für mein suchen.expert-Konto?.
Wiederverwendung besonders ernst nehmen
Die Wiederverwendung desselben Passworts ist eines der größten vermeidbaren Risiken. Wird ein anderer Dienst kompromittiert, kann das dort verwendete Passwort zusammen mit Ihrer E-Mail-Adresse bekannt werden. Ein einzigartiges Passwort begrenzt den möglichen Schaden auf den betroffenen Dienst.
Wenn Sie feststellen, dass das suchen.expert-Passwort auch an anderer Stelle verwendet wird:
1. Sichern Sie zuerst das zugehörige E-Mail-Konto.
2. Legen Sie für suchen.expert ein vollständig neues Passwort fest.
3. Ändern Sie das wiederverwendete Passwort auch bei allen anderen betroffenen Diensten.
4. Verwenden Sie künftig für jedes Konto ein eigenes Passwort.
Ersetzen Sie ein kompromittiertes Passwort nicht nur durch eine Variante mit einer hochgezählten Zahl oder einem zusätzlichen Sonderzeichen.
Warnungen von Browsern und Passwortmanagern beachten
Aktuelle Browser und Passwortmanager können darauf hinweisen, dass gespeicherte Zugangsdaten in bekannten Datenlecks gefunden wurden oder dass dasselbe Passwort mehrfach verwendet wird. Eine solche Warnung bedeutet nicht zwingend, dass gerade Ihr suchen.expert-Konto übernommen wurde. Sie ist dennoch ein ernst zu nehmender Anlass, das betroffene Passwort zu ändern.
Prüfen Sie bei einer Warnung:
- auf welchen Dienst und welche E-Mail-Adresse sie sich bezieht,
- ob das betroffene Passwort noch verwendet wird,
- ob es auch für suchen.expert oder das zugehörige E-Mail-Konto eingesetzt wurde,
- ob der Hinweis tatsächlich aus der offiziellen Oberfläche Ihres Browsers oder Passwortmanagers stammt.
Öffnen Sie keine unbekannten Links aus Warnmeldungen. Rufen Sie den betreffenden Dienst im Zweifel manuell auf.
Das echte Passwort niemals auf Prüfseiten eingeben
Geben Sie Ihr aktuelles Passwort nicht auf einer fremden Website ein, die angeblich dessen Stärke oder Beteiligung an einem Datenleck prüft. Dadurch könnte das Passwort erst offengelegt werden.
Auch ein optisch professioneller „Passwort-Check“ beweist nicht, dass eine Website vertrauenswürdig ist. Für eine allgemeine Einschätzung genügt es, Länge, Einzigartigkeit und erkennbare Muster selbst zu prüfen oder die Sicherheitsfunktionen eines vertrauenswürdigen, aktuellen Passwortmanagers zu nutzen.
Seriöse Dienste zur Benachrichtigung über bekannte Datenlecks benötigen gegebenenfalls eine E-Mail-Adresse, aber nicht Ihr tatsächliches Passwort. Prüfen Sie vor der Nutzung Anbieter, Internetadresse und Datenschutzhinweise.
Stärkeanzeigen richtig einordnen
Eine Passwortstärkeanzeige kann helfen, offensichtliche Schwächen zu erkennen. Sie kann jedoch nicht wissen, ob Sie dasselbe Passwort bereits bei einem anderen Dienst verwenden, ob es einer anderen Person bekannt ist oder ob es durch Phishing erlangt wurde.
Ein als „stark“ bewertetes Passwort ist daher nur dann sinnvoll, wenn es zusätzlich einzigartig und geheim ist. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass suchen.expert automatisch jedes schwache Muster, jedes wiederverwendete Passwort oder jede frühere Offenlegung erkennt.
Das Passwort nicht an den Support senden
Für eine Sicherheitsprüfung oder Supportanfrage ist die Kenntnis Ihres Passworts nicht erforderlich. Senden Sie es weder über das Kontaktformular noch per E-Mail, Nachricht oder Screenshot.
Eine Supportprüfung sollte sich auf Kontozuordnung, Fehlermeldungen, Zeitpunkte und beobachtete Aktivitäten stützen. Geben Sie dabei niemals folgende Informationen weiter:
- das aktuelle oder frühere Passwort,
- vollständige Aktivierungs- oder Zurücksetzungslinks,
- PIN, TAN oder einmalige Bestätigungscodes,
- das Master-Passwort eines Passwortmanagers,
- Zugangsdaten des E-Mail- oder Google-Kontos.
Wenn eine Person behauptet, sie müsse Ihr Passwort zur Prüfung kennen, brechen Sie den Kontakt ab und verwenden Sie ausschließlich das offizielle Kontaktformular.
Passwort nur bei einem konkreten Anlass ändern
Ein starkes und einzigartiges Passwort muss nicht allein nach einem festen Kalender regelmäßig geändert werden. Häufige Wechsel ohne Anlass führen oft zu leicht vorhersehbaren Varianten und verbessern die Sicherheit nicht zuverlässig.
Ändern Sie das Passwort dagegen unverzüglich, wenn:
- es in einem bekannten Datenleck aufgetaucht sein könnte,
- Sie es versehentlich weitergegeben oder auf einer verdächtigen Seite eingegeben haben,
- es auch bei einem kompromittierten anderen Dienst verwendet wurde,
- ein fremder Zugriff oder eine unbekannte Kontoänderung auffällt,
- ein verwendetes Gerät verloren ging oder möglicherweise kompromittiert wurde,
- suchen.expert Sie innerhalb des offiziellen Kontobereichs aus einem konkreten Sicherheitsgrund zu einer Änderung auffordert.
Eine Anleitung enthält Wie setze ich mein Passwort zurück?.
Das E-Mail-Konto mitprüfen
Das E-Mail-Konto ist für die Sicherheit besonders wichtig, weil darüber häufig Aktivierungs- und Wiederherstellungsnachrichten empfangen werden. Ein neues suchen.expert-Passwort reicht nicht aus, wenn eine andere Person weiterhin Zugriff auf das zugehörige Postfach hat.
Prüfen Sie deshalb auch beim E-Mail-Konto:
- ein langes und einzigartiges Passwort,
- unbekannte Anmeldungen oder Geräte,
- veränderte Wiederherstellungsdaten,
- unbekannte Weiterleitungsregeln,
- eine zusätzliche Authentisierung, sofern der Anbieter sie anbietet.
Ändern Sie das E-Mail-Passwort nur über die offizielle Website oder App des Anbieters.
Anmeldung mit Google
Bei einem persönlichen Konto kann die Anmeldung mit Google zugleich die Registrierung und Aktivierung übernehmen. Ein solches Konto besitzt möglicherweise kein separat verwendetes suchen.expert-Passwort.
Prüfen Sie in diesem Fall die Sicherheit des Google-Kontos. Verwenden Sie ein einzigartiges Google-Passwort, kontrollieren Sie die dort angezeigten Sicherheitsereignisse und aktivieren Sie eine zusätzliche Authentisierung, sofern angeboten. Ändern Sie das Google-Passwort ausschließlich über die offiziellen Google-Seiten oder die offizielle App.
Geben Sie Google-Passwörter und Google-Bestätigungscodes niemals an suchen.expert oder andere Personen weiter.
Besonderheiten beim Firmenkonto
Bei einem Firmenkonto sollten nur entsprechend berechtigte Personen Zugang haben. Prüfen Sie regelmäßig, ob der berechtigte Personenkreis noch aktuell ist, insbesondere nach einem Wechsel von Beschäftigten oder externen Dienstleistern.
Vermeiden Sie die offene Weitergabe eines gemeinsamen Passworts per E-Mail oder Chat. Nutzen Sie für die sichere interne Bereitstellung gegebenenfalls einen verwalteten Passwortmanager und entziehen Sie nicht mehr berechtigten Personen den Zugriff.
Wenn eine bisher berechtigte Person das Passwort kennt und aus dem Unternehmen ausscheidet, sollte ein neues Passwort festgelegt werden. Dokumentieren Sie intern, wer für die Verwaltung des Firmenkontos zuständig ist, ohne das Passwort selbst ungeschützt festzuhalten.
Bei Verdacht auf eine Kompromittierung
Handeln Sie von einem vertrauenswürdigen Gerät aus:
1. Sichern Sie zuerst das verbundene E-Mail- oder Google-Konto.
2. Setzen Sie das suchen.expert-Passwort über die offizielle Funktion zurück.
3. Ändern Sie ein wiederverwendetes Passwort auch bei allen anderen betroffenen Diensten.
4. Beenden Sie unbekannte oder nicht mehr benötigte Sitzungen, sofern eine entsprechende Funktion angeboten wird.
5. Prüfen Sie Profilangaben, Inserate, Nachrichten und andere sichtbare Kontoaktivitäten auf unbefugte Änderungen.
6. Bewahren Sie relevante E-Mails, Fehlermeldungen und Zeitangaben als Nachweis auf.
7. Informieren Sie suchen.expert über das Kontaktformular.
Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter Was soll ich tun, wenn ich einen unbefugten Zugriff vermute?.
Nennen Sie dem Support die registrierte E-Mail-Adresse, den Kontotyp, den ungefähren Zeitpunkt der Auffälligkeit und die beobachteten Änderungen. Übermitteln Sie keine Geheimnisse oder unnötigen personenbezogenen Daten. Weitere Informationen zur Verarbeitung von Konto- und Sicherheitsdaten enthält die Datenschutzerklärung.



loader